Schweizer unter der Bettdecke, Sex-ABC

Wie oft geht der durchschnittliche Schweizer in seinem Leben fremd?

Wie häufig der Gebrauch des Kondoms?

Und Wie verbreitet sind Geschlechtskrankheiten?

«Partner wechselt. Safer Sex bleibt», lautet das Motto der diesjährigen Kampagne «Love Life» des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Diese will die Aufmerksamkeit für die Gefahren von Geschlechtskrankheiten erhöhen und das Augenmerk auf die Nutzung von Kondomen richten. Mehr als dreissig Jahre nach der Entdeckung des HI-Virus leben in der Schweiz immer noch 20’000 Menschen mit Aids. Trotzdem stellt Love Life fest, dass es gelungen ist, die Zahl der Erkrankungen zu stabilisieren und eine Ausbreitung zu verhindern.

FAST JEDE FÜNFTE PERSON HATTE MINDESTENS 20 SEXUALPARTNER

 

Frauen und Männer, die in ihrem bisherigen Sexualleben nie ihren Partner oder ihre Partnerin gewechselt haben, gehören mit je 13% klar zur Minderheit. Hier zeigt sich kein Geschlechterunterschied. Ein Unterschied zeigt sich am anderen Ende der Skala. 23% der erwachsenen Männer hatten in ihrem bisherigen Leben mit mindestens 20 Menschen Sex. Von den Frauen gehören nur 14% zu dieser Gruppe

Praktisch keinen Geschlechterunterschied gibt es bei der Gruppe mit 10 bis 19 Sexualpartnern. Zu dieser gehört jeweils ein Fünftel der Erwachsenen in der Schweiz. Fast 40% von ihnen hatten damit bereits mit 10 oder mehr Personen Sex in ihrem Leben.

 

DURCHSCHNITTLICHE FRAUEN HABEN 6, MÄNNER 7 SEXUALPARTNER

Der markante Geschlechterunterschied bei jenen, die mit 20 und mehr Personen Sex hatten, wirkt sich auf den Durchschnitt aus. Im Durchschnitt hatten Männer in der Schweiz mit 10,2 Personen Sex. Der Durchschnitt aller Frauen liegt demgegenüber bei 8,3.

 

HOMOSEXUELLE MÄNNER UND BISEXUELLE FRAUEN HABEN AM MEISTEN SEXUALPARTNER

Einen wichtigen Einfluss auf die Zahl der Sexualpartner hat die sexuelle Orientierung.2 Im bisherigen Leben hatte ein durchschnittlicher heterosexueller Mann fast 7 Sexualpartnerinnen. Bei Männer, die sich als homosexuell identifizieren, liegt dieser Medianwert bei 14,7 Sexualpartnern. Bisexuelle Männer liegen mit einem Wert von 11,3 etwas darunter.

 

Bei den Frauen weicht das Muster deutlich davon ab. Der Medianwert der Anzahl Sexualpartner im Leben von Frauen, die sich als homosexuell identifizieren, liegt bei 6,1 und ist somit nur geringfügig höher als derjenige von heterosexuellen Frauen (5,6). Es sind Frauen mit einer bisexuellen Identität, die mit 13,5 klar den höchsten Medianwert unter den Frauen haben

2015 ERKRANKTEN 538 PERSONEN AM HI-VIRUS

Das bedeutet eine Zunahme von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zuvor nahm die Zahl der Neuerkrankungen seit 2008 aber stetig ab, wie Aids-Hilfe Schweiz, die ebenfalls an der Studie beteiligt waren, feststellt. Ob 2015 also eine Trendwende darstellt oder nur ein Ausreisser ist, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

GESCHLECHTSKRANKHEITEN SIND IN DER SCHWEIZ WIEDER AUF DEM VORMARSCH

Ein Grund dafür ist unter anderem die Häufigkeit wechselnder Sexualpartner, denn: Auch wenn die Safer Sex-Regeln eingehalten werden, lässt sich eine Ansteckung einiger Geschlechtskrankheiten (bzw. sexuell übertragbare Krankheiten, STI) nicht vollständig ausschliessen.

fur mehr infos de PDF  «Sex in der Schweiz» LOVELIFE

http://www.lovelife.ch/de/

 

Noch niemand kommentiert. Seien Sie der Erste.

© 2017 Gratis Sexinserate